Wie macht man aus einer Unterrichtsstunde einen Lernzettel?
Du lädst dein Material hoch — ein PDF, eine Word-Datei, Folien, ein Foto deiner handschriftlichen Mitschrift oder die Tonaufnahme einer Stunde — und Study-Genie zieht die Struktur heraus: Gliederung, Definitionen, Formeln und Beispiele. Heraus kommt ein Lernzettel, der aus genau diesem Dokument entsteht und nicht aus einer allgemeinen Zusammenfassung des Themas. Danach wählst du Fach und Detailgrad und liest den Zettel durch.
Genau dieses Durchlesen wird am häufigsten übersprungen. Ein generierter Lernzettel ist ein weit fortgeschrittener Entwurf: Er spart dir die Formatierungszeit, nicht die Verstehenszeit. Nimm dir fünf Minuten, prüfe jede Formel gegen die Tafelanschrift und ergänze die mündlichen Hinweise, die in keinem PDF stehen.
Was gehört auf einen guten Lernzettel?
Ein brauchbarer Lernzettel ist kurz und enthält vier Dinge: die genauen Definitionen der Fachbegriffe, die Formeln mit der Bedeutung jedes Symbols, die Kernaussagen des Kapitels in je einem Satz und die Fallen — häufige Verwechslungen, Sonderfälle, Fehler, die du wiederholst. Alles andere, Überleitungen und lange Beispiele, gehört in die Mitschrift und nicht auf den Zettel.
Der Filter ist einfach: Was in einer Klausur nie abgefragt werden könnte, hat auf dem Lernzettel nichts verloren.
- Definitionen — der Begriff, eine Definition in einem Satz, ein Gegenbeispiel bei Verwechslungsgefahr.
- Formeln — der Ausdruck, die Einheiten, die Bedingungen für die Anwendung.
- Kernaussagen — was tatsächlich drankommt, nach Wahrscheinlichkeit geordnet.
- Fallen — die Fehler, die du schon gemacht hast, ausdrücklich notiert.
Geht ein Lernzettel auch aus einem Scan, einem Foto oder Folien?
Ja. Study-Genie liest PDFs, Word-, Excel- und PowerPoint-Dateien, Fotos handschriftlicher Notizen per Texterkennung und Tonaufnahmen einer Stunde, die vor der Auswertung transkribiert werden. Du kannst Text auch direkt einfügen. Das hilft, wenn ein Handout nur auf Papier existiert oder wenn die Lehrkraft das Wesentliche mündlich sagt und die Folien zu knapp sind.
Zwei Hinweise zur Texterkennung: Fotografiere Seite für Seite, flach und gleichmäßig beleuchtet, und meide Seiten voller Textmarker, der die Buchstaben verdeckt. Bei Foliensätzen lade zusätzlich deine eigene Mitschrift hoch — nackte Folien ergeben meist einen Zettel, der für sich genommen zu dünn ist.
Wie dicht und wie lang sollte ein Lernzettel sein?
Ziel ist ein Zettel pro Kapitel auf ein bis zwei A4-Seiten. Kürzer verlierst du Notwendiges, länger schreibst du den Unterricht ab und liest ihn nie wieder. Der Test ist praktisch: Wenn du den Zettel am Abend vor der Klausur nicht in drei Minuten überfliegen kannst, ist er zu lang. Der Detailgrad lässt sich beim Generieren einstellen und neu erzeugen.
Das Layout zählt so viel wie der Inhalt. Kurze Überschriften, Listen statt Fließtext, eine Formel pro Kasten: Das Gedächtnis merkt sich auch, wo etwas auf der Seite steht. Behalte innerhalb eines Fachs dieselbe Struktur bei, damit dein Blick unter Zeitdruck weiß, wo er suchen muss.
Wie exportiert, druckt und ergänzt man den Lernzettel?
Jeder Lernzettel lässt sich bei Study-Genie als PDF exportieren, am Rechner wie am Handy. Du kannst ihn ausdrucken, in einen Ordner heften, mit dem Stift ergänzen oder offline lesen. Die Zettel bleiben außerdem nach Fach sortiert in der App, im Web und unter iOS wie Android, sodass du am Abend vor der Prüfung keine Unterlagen mehr zusammensuchen musst.
Von Hand zu ergänzen hat einen echten Nutzen: Schreiben zwingt zum Umformulieren, und was du selbst hinzufügst, bleibt am besten hängen. Ein ausgedruckter Zettel mit drei Randnotizen ist mehr wert als ein perfekter Zettel, den du nie angefasst hast.
Wie lernt man mit dem Lernzettel weiter, wenn er fertig ist?
Einen Zettel noch einmal zu lesen fühlt sich nach Können an, ohne es je zu belegen. Nutze den fertigen Zettel deshalb als Quelle: Erstelle aus demselben Dokument ein Quiz, mach aus den Definitionen Karteikarten und verteile die Wiederholungen über mehrere Tage. Aktives Abrufen und verteiltes Wiederholen sind die beiden Mechanismen, die Wissen über die Woche hinaus tragen.
Konkret: Montag der Zettel, Dienstag das Quiz, Donnerstag Karteikarten zu allem, was falsch war, Sonntag ein schneller Durchgang. Die Quizfehler zeigen dir, was auf dem Zettel fehlt. Diese Schleife macht ihn nützlich, nicht die erste Generierung. Bleibt etwas unklar, hat der KI-Lehrer dein Dokument im Kontext und erklärt es anders.
Was kostet Study-Genie, und wie funktioniert die Testphase?
Jedes neue Konto kann Essential 7 Tage kostenlos und ohne Karte testen: Am Ende wird nichts abgebucht, und du machst für 2 € pro 28-Tage-Zyklus nur weiter, wenn du abschließt, jederzeit kündbar. Premium und Ultimate beginnen ebenfalls mit 7 Tagen kostenloser Testphase: Lernzettel, Quiz, Karteikarten, Scans, KI-Lehrer und alle Importformate. Das reicht, um ein ganzes Kapitel aufzubereiten und zu prüfen, ob die Methode zu dir passt. Für diese Testphase wird eine Karte verlangt, vor ihrem Ende wird aber nichts abgebucht, und sie ist mit einem Klick kündbar.
Essential bietet 60 Lernzettel, 60 Quizze und 600 Nachrichten an den KI-Lehrer alle 28 Tage, höchstens 3 Lernzettel, 3 Quizze und 30 Nachrichten alle 5 Stunden, mit kürzeren Generierungen und einem Import von höchstens etwa 10 Seiten pro Scan. Nach der Testphase kostet Premium 14,99 € pro 28-Tage-Zyklus und bringt ein großzügiges Wochenbudget, das du frei auf Lernzettel, Quiz, Karteikarten, Scans und Chat verteilst, mit allen Importformaten. Ultimate liegt bei 19,99 € für das größte Volumen (bis zu ≈ 200 Lernzettel pro Woche), bei angemessener Nutzung. Jahresbindung spart bei jedem Tarif 30 %, kündbar ist alles jederzeit.